Kategorien
Stuttgart heute

Stadt Stuttgart gelingt „Meilenstein“ in der Digitalisierung

Vereinbarung soll Digitalisierung in Zukunft erleichtern

Die Verhandlungen sind abgeschlossen, Gesamtpersonalratsvorsitzende Claudia Häußler und Oberbürgermeister Frank Nopper haben unterzeichnet. Die „Rahmendienstvereinbarung zur Digitalisierung und Informationstechnik bei der Landeshauptstadt Stuttgart“ kann jetzt in Kraft treten. Nach den Aussagen der Stadt soll die Vereinbarung Grundsätze und Standards vorgeben und Orientierung schaffen. Außerdem soll sie die Umsetzung der Digitalisierung in Zukunft erleichtern. „Die Landeshauptstadt legt bei der Digitalisierung mittlerweile ein beachtliches Tempo vor“, sagt der Erste Bürgermeister Fabian Mayer.

Keine Kündigungen durch Digitalisierung

Bürgermeister Mayer ist überzeugt, dass Digitalisierung nur mit engagierten Mitarbeitern gelingen kann. In der Vereinbarung gibt es deshalb eine Zusage zur Beschäftigungssicherung. Im Rahmen der Digitalisierung kann niemand betriebsbedingt gekündigt werden. „Dadurch soll auch die Motivation gestärkt werden, sich auf den Digitalisierungsprozess einzulassen und aktiv mit voranzubringen“, so Mayer. Die Beschäftigungssicherung sei dabei ein wichtiges Signal für alle Mitarbeiter.

Der Weg zu einer digitalen Verwaltung

64 Millionen Euro sind für die Digitalisierung der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt worden. Und das betrifft nur den Doppelhaushalt 2021/2022. „Eine gewaltige, aber notwendige Investition“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Stadtverwaltung verspricht sich von der neuen Rahmendienstvereinbarung den nächsten Schritt hin zu einer digitalen und smarten Verwaltung.

VIDEO: Private Sicherheitsdienste und Videoüberwachung – Noppers Plan für Stuttgart

Video wird nicht angezeigt? Hier klicken.