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Umfrage: Das sagen die Stuttgarter zum Diesel-Fahrverbot ab 2018

Der gestrige Dienstag wird vielen Diesel-Fahrern in Stuttgart sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Die grün-schwarze Landesregierung hat beschlossen, dass ab dem 1. Januar 2018 Dieselfahrzeuge für einige Straßen gesperrt werden sollen. In Stuttgart wird es wohl an Feinstaubalarm-Tagen zu kompletten Fahrverboten für viele Dieselfahrzeuge kommen. 

Seit 2016 gibt es in Stuttgart den sogenannten „Feinstaubalarm“, der die Bürger auffordert an den Feinstaubalarm-Tagen vermehrt auf Bus und Bahn zurückzugreifen. Nachdem die Bitte aus dem Rathaus nur geringen Erfolg hat, folgen ab 2018 wohl strike Fahrverbote für die meisten Dieselfahrzeuge, die nicht der Abgasnorm Euro 6 entsprechen. Wir haben euch gefragt und eins steht fest: Das neue Fahrverbot sorgt für gespaltene Meinungen.

Was ist mit der blauen Plakette?

Mit der blauen Plakette dürften Diesel-Fahrzeuge mit der neusten Umweltnorm (Euro 6) noch fahren. Die Umsetzung dafür ist bis 2020 geplant. Jedoch wurde der Vorschlag der Plakette von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) von Bundesumweltminister Alexander Dobrindt (CSU) gekippt, sodass jetzt das Diesel-Fahrverbot die Alternative darstellt.

Wie wird das Fahrverbot kontrolliert?

Die Kontrolle, wer fahren darf und wer nicht, wird wahrscheinlich über allgemeine Verkehrskontrollen laufen und von der Polizei durchgeführt werden. An den Eingängen zu Stuttgart sollen Verbotsschilder angebracht werden und Fahrzeugen, die nicht der Euro-Norm entsprechen, die Zufahrt verwehren.

Wird es Ausnahmen geben?

Ausnahmeregelungen für wichtigen Lieferverkehr oder bestimmte Betriebe sind im Gespräch. Diese Regelungen werden allerdings nicht für Anlieger gelten.

Ein Video von:

Diana Balos und Caroline Kleine-Besten

Reporterin vor Ort Caroline Kleine-Besten

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