VfB Stuttgart verliert das Pokalfinale gegen den FC Bayern München
Der VfB Stuttgart verliert das DFB-Pokalfinale in Berlin gegen den FC Bayern München. Doch trotz des klaren Spielergebnisses von 3:0 für die Bayern, befanden sich die Schwaben für eine lange Zeit auf Augenhöhe der Münchner.
Der VfB kämpft um den Pokal
Bereits vor dem Spiel spürte man die unglaubliche Unterstützung der beiden Fanlager. Die Atmosphäre wurden besonders durch zwei einzigartige Choreos geprägt. Von der ersten Minute spielten die Schwaben konzentriert gegen den Ball und ließen wenig Chancen zu. Besonders durch kleine Fouls und Unterbrechungen schafften sie es, die Spieler der Münchner erkennbar zu nerven. Doch bis auf einzelne Nadelstiche hatten die Stuttgarter selber nicht die zwingenden Torchancen zum o:1. Somit ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit.
Die Bayern nicht mehr zu halten
Die zweite Halbzeit begann mit viel Pyrotechnik der beiden Fanlager. Durch einen Konzentrationsfehler der Stuttgarter bei einem kurz ausgeführten Freistoß der Münchner, köpfte der frei stehende Harry Kane in der 54. Minute zum 1:0. Aufgrund der Pyrotechnik führte der Rauch zu einer längeren Unterbrechung. Danach dominierten die Bayern das Spiel und waren dem 2:0 deutlich näher als Stuttgart dem Ausgleich. In der 79. Minute zeigte sich dann die einzigartige Klasse der Münchner in Person von Harry Kane. Zunächst schlenzte der Top-Torjäger den Ball an die Latte, traf jedoch Sekunden später sehenswert in das untere rechte Eck. In der Nachspielzeit verursachte Angelo Stiller einen Handelfmeter, den Harry Kane souverän zum 3:0 verwandelte. Somit gewann der Stürmer durch seinen Dreierpack sein erstes Pokalfinale.
Überwiegt die Enttäuschung oder doch der Stolz?
Trotz eines starken Auftritts konnten die Schwaben den Pokal am Ende nicht gewinnen. Dennoch dürfen die Stuttgarter stolz auf ihren Weg bis ins Finale sein. Dabei entstanden erneut unvergessliche Momente, die den engen Zusammenhalt zwischen Fans und Verein eindrucksvoll widerspiegeln.
Ein Text von Niklas Göring
Foto: STUGGI.TV













