Wir hatten bereits vor ein paar Wochen über die Zustände in den Wohnheimen des VSSW berichtet. Seitdem wurden von Seiten des Vereins Schritte eingeleitet um die größten Mängel mindestens kurzfristig zu beseitigen. Andere Probleme haben sich seither noch weiter verschärft.
Bauliche Mängel und Gesundheitsrisiken?
Die Studierenden der Wohnheime auf dem Vaihinger Campus und der Verein Vereinigung Stuttgarter Studentenwohnheime e.V. (VSSW) machen sich weiterhin gegenseitig Vorwürfe. Während die Studierenden bereits früh auf eine Belastung des Wassers in den Wohnheimen mit Legionellen hingewiesen hatten, wies der VSSW diese Vorwürfe zunächst zurück. Inzwischen sind die Testergebnisse jedoch eindeutig: In acht von zehn Proben wurde der zulässige Grenzwert teils um ein Vielfaches überschritten. Bis zuletzt hatte der VSSW auf andere Testergebnisse verwiesen, die vollständig unauffällig gewesen seien. Die baulichen Mängel, die bereits gut dokumentiert waren, werden inzwischen zwar angegangen. Nach Angaben der Studierenden geschieht dies jedoch bislang nicht in ausreichendem Umfang.
Verhärtete Fronten
Nachdem der VSSW die Vorwürfe der Studierenden auf Anfrage von STUGGI.TV zunächst vollständig zurückgewiesen hatte, beruft sich der Verein nun auf anonyme Quellen. Der Redaktion liegt die E-Mail eines anonymisierten internationalen Studierenden vor. Darin wird geschildert, dass Sauberkeit und Ordnung in den Wohnheimen durch das Verhalten einiger Studierender beeinträchtigt würden.
Außerdem beklagt der anonyme Verfasser, dass internationale Studierende vom Hausmeister anders und strenger behandelt würden als deutsche Studierende. Diese Schilderung deckt sich mit den Aussagen des Tutoriums Pfaffenhof, dessen Mitglieder ebenfalls von einer Ungleichbehandlung durch die Hausverwaltung berichten.
VIDEO: Schimmel in Studentenwohnheim
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Fotos: STUGGI.TV













