Seit dem Beschluss des Doppelhaushalts im Dezember vergangenen Jahres wurde kaum ein Thema so intensiv diskutiert wie das geplante Stuttgart-Sign. Das Marketingprojekt, das auf Initiative der CDU entstand und von den Grünen in den Haushaltsverhandlungen mitgetragen wurde, soll nun doch nicht gebaut werden. Mehr dazu im Artikel.
470.000 Euro für einen Schriftzug in Stuttgart
Der geplante große Stuttgart-Schriftzug auf dem Marktplatz steht offenbar vor dem Aus. Nach massiver Kritik an den Kosten kündigte die CDU-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat an, von dem Vorhaben Abstand nehmen zu wollen. Damit reagiert sie auf die Kritik aus der Bevölkerung, die angesichts der historischen Sparmaßnahmen die Notwendigkeit des Projekts infrage gestellt hatte. Der Stuttgart-Schriftzug in der Königstraße kostete laut Stuttgart-Marketing rund 63.000 Euro. Das geplante Stuttgart-Sign auf dem Marktplatz wäre mit veranschlagten 470.000 Euro deutlich teurer geworden.
Reaktionen auf das Stuttgart-Sign
Besonders in den sozialen Netzwerken hagelte es angesichts des Sparhaushalts Kritik. Auch wenn die veranschlagten 470.000 Euro im Vergleich zu anderen Ausgaben eher gering erscheinen, entwickelte sich rund um den Schriftzug eine symbolische Debatte. Sogar eine Online-Petition wurde gestartet, um das Projekt zu verhindern. Mehr als 18.000 Menschen unterstützten die Petition.
Stattdessen soll das dafür vorgesehene Geld nun in den Erhalt von vier vereinseigenen Freibädern fließen.
Fotos: STUGGI.TV













