Teure Mieten, wackelndes BAföG: Großer Frust bei Stuttgarter Studierenden
Erst versprochen, jetzt gestrichen? Die BAföG-Erhöhung steht auf der Kippe und Forschungsministerin Dorothee Bär findet: Studierende in Deutschland seien „privilegiert“. Aber wie sieht die Realität hier in einer der teuersten Städte Deutschlands aus? Wir haben auf dem Campus in Stuttgart nachgefragt.
Ohne Unterstützung geht es kaum
Viele Befragte betonten, dass ein Studium ohne finanzielle Hilfe von Eltern, BAföG oder einen Nebenjob kaum möglich sei. Besonders die hohen Mietpreise in Stuttgart machen ihnen zu schaffen. WG-Zimmer kosten häufig mehr als 500 Euro im Monat, wodurch die Lebenshaltungskosten weiter steigen. BAföG allein reiche nach Ansicht vieler Studierender oft nicht aus, um alle Ausgaben zu decken.
Sinkendes Vertrauen in die Politik
Das ständige Hin und Her um die versprochene BAföG-Erhöhung sorgt bei vielen für Unmut. Mehrere Studierende äußerten, dass sie das Vertrauen in politische Zusagen zunehmend verlieren. Sie fühlen sich mit ihren Sorgen nicht ausreichend ernst genommen. Insgesamt überwog die Unzufriedenheit über die aktuelle Situation und die aktuelle Regierung.
Foto: STUGGI.TV













