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Jung.Laut.Kreativ

Jung. Laut. Kreativ. – 7 Fragen an Debora

Die RedaktionDie Redaktion Veröffentlicht am 15. Mai 2026
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Die Kulturszene in Stuttgart lebt von Menschen mit Ideen, Haltung und Lust, etwas zu bewegen. In unserem neuen Format „Jung. Laut. Kreativ. – 7 Fragen an …“ lernen wir sie kennen – persönlich und auf den Punkt, in sieben Fragen. Heute dabei: Debora – Kommunikationsgestalterin.

1. Wer bist du und was treibt dich kreativ an?

Ich bin Debora. Ich bin Kommunikationsgestalterin und möchte mit meinem Label sowiedu Kunst zugänglich und die Freude am kreativen Prozess für alle erlebbar machen.

sowiedu ist ein modulares Design-System, das aus geometrischen Formen konstruiert ist. Die einzelnen Module sind magnetisch und lassen sich zu Buchstaben, Mustern, Gesichtern, oder abstrakten Kunstwerken kombinieren. Die interaktiven Bilder die daraus entstehen, können ständig verändert und individualisiert werden. sowiedu ist also wie ein grafisches Spiel zu ver- stehen. Jede und jeder wird zum Gestalter/zur Gestalterin. Ich möchte Menschen dazu anregen eigene individuelle Kompositionen zu kreieren, das Gespür für Form und Farbe zu schärfen und sich spielerisch mit Grafik und Typografie auseinanderzusetzen. Meine künstlerische Arbeit ist stark von meinem Studium an der HfG Schwäbisch Gmünd und meiner Begeisterung für das Bauhaus geprägt: klare Formsprache, Reduktion auf das Wesentliche, Ästhetik und Funktion verbinden.

2. Wie bist du zu dem gekommen, was du heute machst?

Ich arbeite seit sechs Jahren in dem Architektur- und Designstudio Büro Münzing. Dort gestalten wir in einem kleinen Team Ausstellungs- und Markenräume. Nebenher hat sich über einen längeren Zeitraum die Idee für sowiedu entwickelt. Angefangen habe ich mit einer Schrift, die ich aus geometrischen Formen entwickelt habe – daraus entstanden dann Namensbilder und Postkarten. Später kamen dann farbenfrohe Collagen dazu und dann kam mir irgendwann die Idee der interaktiven Magnetbilder. Anfang 2025 habe ich dann einen großen Schritt gemacht und meine Selbstständigkeit angemeldet. Heute lebe ich eine Art Hybrid-Modell: die eine Hälfte der Woche bin ich festangestellt als Kommunikationsdesignerin im Büro Münzing tätig, den Rest der Woche widme ich meinem eigenen Label.

 

Foto: sowiedu | Debora Kroneisen

 

3. Welche Rolle spielt Stuttgart (oder die Region) für dein Schaffen?

Ich bin hier in der Region aufgewachsen und habe mich als Teenager mit dieser Stadt nicht richtig auseinander gesetzt. Deshalb wusste ich viel zu lange nicht, wie vielfältig und inspirierend Stuttgart wirklich sein kann. Als junge Erwachsene wollte ich eigentlich nur eines: weg! Nachdem ich am Bodensee, in Schwäbisch Gmünd, Berlin und Warschau gelebt habe, hat es mich dann wieder zurück ins ‚Ländle‘ gezogen – und heute kann ich mir kaum mehr vorstellen, wo anders zu wohnen. Ich habe hier einen tollen Job, meine große Liebe, enge Freundschaften, meine Familie. Außerdem habe ich in Stuttgart schon so viele talentierte und inspirierende Menschen kennen lernen dürfen – solche Begegnungen und die gegenseitige Unterstützung bedeuten mir sehr viel.

4. Was würdest du sagen, zeichnet die Stuttgarter Kreativszene aus & wo siehst du Entwicklungspotenzial?

Was die Stuttgarter Kreativszene auszeichnet, ist ihr Zusammenhalt. Es fühlt sich oft wie ein großes Dorf an: man kennt sich untereinander, hilft sich gegenseitig, die Wege sind kurz. Kreative aus den unterschiedlichsten Disziplinen unterstützen und inspirieren sich gegenseitig.

Das Entwicklungspotenzial sehe ich vor allem in der Zugänglichkeit. Für Menschen, die neu in der Stadt sind, ist es oft schwierig, den ersten Anschluss zu finden. Oft bleiben Veranstaltungen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, unter dem Radar. Gerade wenn du neu in der Stadt oder nicht gut vernetzt bist, bekommst du von vielen Events, Pop-Ups, Ausstellungen oder Workshops gar nichts mit. Da braucht es mehr Sichtbarkeit und Kommunikation nach außen.

 

Foto: sowiedu | Debora Kroneisen

5. Stuttgart und Kultur: Wo läuft’s gut und wo läuft’s gerade komplett schief?

Was Stuttgart auszeichnet, ist die Leidenschaft, mit der Hochkultur gelebt wird. Wir haben mit die Staatstheater Stuttgart das größte Dreispartenhaus der Welt und Institutionen wie das Kunstmuseum oder die Staatsgalerie mit herausragenden Kunstsammlungen. Mit Formaten wie ‚Oper meets Hip-Hop‘ oder Workshops, Konzerten und Yoga-Sessions, die in der Staatsgalerie stattfinden, verlieren diese Häuser ihre elitäre und exklusive Anmutung. Ich finde, das ist ein guter Weg, um Tradition modern zu denken und Hochkultur zugänglich(er) zu machen.

Auf der anderen Seite mache ich mir manchmal auch Sorgen um unserer Stadt. In den letzten Jahren sind viele bunte Concept-Stores, kleine Fachgeschäfte, süße Buchläden verschwunden – die Mieten wurden zu teuer, Verträge wurden nicht verlängert, die Kundschaft blieb aus. Das schmerzt ganz schön, denn diese Orte sind für uns Künstlerinnen und Künstler total wichtig: sie machen unsere Kunst im Alltag sichtbar. Außerdem fehlt es hier an Kreativmärkten mit fairen Standpreisen und/oder Pop-up-Konzepten wie „die Brycke“, die kleinen Artists dabei helfen sichtbarer zu werden.

Wenn wir die Vielfalt in Stuttgart behalten wollen, braucht es mehr Unterstützung für die Kreativen abseits der großen Bühnen.

6. Woran arbeitest du gerade und was steht als Nächstes an?

Ich befinde mich irgendwie in folgendem Zwiespalt: ich liebe es neue Ideen zu entwickeln und mich kreativ auszuleben, möchte diese Ideen dann aber auch nach außen tragen. Momentan arbeite ich beispielsweise an einem neuen magnetischen Motiv: eine süße Schlange, die es in ganz vielen unterschiedlichen Farbkombinationen geben soll! Gleichzeitig stehen auch Planungen und Vorbereitungen für diverse Kreativmärkte an. Und ich bin währenddessen immer auf der Suche nach neuen Läden, Ausstellungsmöglichkeiten und Kollaborationen.

 

Foto: sowiedu | Debora Kroneisen

7. Was sind deine kulturellen Empfehlungen?

Musik: das Album „Baum“ von Mine

Buch: Freizeit – Carla Kaspari

Podcast: Kulturschock – Von Feuilleton bis For You Page | Ohne den Hype | TULUS – Die Geschichte eines Restaurants

Ort: Karlshöhe, Schimmelhüttenweg, Lapidarium

Veranstaltung: Der Sommermarkt am Stadtpalais – da gibt es Mode, Schmuck, Keramik, Kunst und vieles mehr von Stuttgarter Kreativ-Labels

Hier findet ihr Debora & sowiedu im Netz:

  • Instagram
  • Website
  • Etsy Shop

➡️ Mehr Kultur aus Stuttgart? Weitere Porträts und Interviews hier auf STUGGI.TV


Foto: Debora Kroneisen




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