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Fridays For Future: Tausende Schüler demonstrieren für Klimaschutz

Laut Veranstalterangaben haben am heutigen Freitagvormittag 4000 Schüler, Studenten und Lehrer in Stuttgart für einen besseren Klimaschutz demonstriert. Die Polizei sprach dagegen von 2000 Teilnehmern. Seit Dezember des letzten Jahres versammeln sich jeden Freitag Schüler auf dem Stuttgarter Marktplatz. Die Demonstrationen finden im Rahmen der weltweiten Protestbewegung Fridays For Future statt.

VON DAVID RÜCKLE UND DAVID RAU

Die Fridays For Future-Demonstrationen setzen sich für mehr Umweltschutz ein und wenden sich mit ihren Forderungen direkt an die Politik. Auch der Jugendrat Stuttgart unterstützte die heutige Demo und war mit mehreren Teilnehmern vor Ort. „Die Schüler werden den Klimawandel am meisten abbekommen“, sagt Jugendrats-Sprecher Firat Yurdakul. Deswegen könne die heutige Generation nicht mehr stillschweigend zuschauen, „sondern müsse handeln“, so Yurdakul im Interview mit unserem Onlinesender. Der Jugendrat möchte die Organisatoren beim Strukturaufbau unterstützen. Die Vaihinger Michael Bauer Schule gab ihren Oberstufen-Schülern sogar unterrichtsfrei. Auch die Lehrer unterstützten die Aktion und waren mit ihren Schülern vor Ort.

Woher kommt die Fridays For Future-Bewegung?

Die Fridays For Future-Bewegung hat ihren Ursprung in Schweden, wo sie von Greta Thunberg ins Leben gerufen wurde. Thunberg ist Schülerin der neunten Klasse und erregte durch ihre Forderungen nach mehr Klimaschutz Aufmerksamkeit auf der ganzen Welt. Im Kern fordert die 16-Jährige, dass sich die Politiker weltweit intensiver für den Klimaschutz engagieren und konkrete Maßnahmen ergreifen. Heute haben in mehr als 100 Ländern Schüler an den Fridays For Future-Demonstrationen teilgenommen. Gestern wurde ein offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel von 36 Ortsgruppen der Aktion unterzeichnet. In dem Brief machen die Aktivisten auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam und wünschen sich von der Kanzlerin, dass sie Verantwortung für die Jugend zeigt, indem sie den Klimaschutz in ihrer Politik mehr berücksichtigt.

 

Fotos: STUGGI.TV

Reporter vor Ort David Rückle

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