VfB fährt nach 2:1-Zittersieg gegen Bremen den ersten Dreier ein

Zum Volksfest-Auftakt fährt Stuttgart einen kuriosen 2:1-Sieg gegen Werder Bremen ein. Nach der sehenswerten Führung durch Donis in der 19. Minute und einem Platzverweis für die Bremer schien der Sieg zunächst sicher. Doch die Gäste machten ein ganz starkes Spiel und kamen durch ein Katastrophen-Eigentor von Zieler zurück. Am Ende kam der VfB doch noch einmal zurück.

DIE HÖHEPUNKTE DES SPIELS IM ÜBERBLICK

7. Min. – A. Donis täuscht zunächst eine Flanke an, dann probiert er es doch selbst und zieht aus halbrechter Position ab, doch er trifft den Ball nicht richtig und der Schuss geht über das Tor.

9. Min. – Die Möglichkeit für Werder. Eine Flanke von Max Kruse erreicht Osako. Der zieht in der Bewegung aus zehn Metern aufs Tor, doch Torhüter Zieler faustet den Ball weg.

18. Min. – Sosa verliert den Ball in der Vorwärtsbewegung, Bremen spielt schnell und Kruse kommt zum Abschluss. Wiederum kann Zieler den Ball wegfausten, zum Glück in Richtung eines VfB-Spielers.

19. Min. – TOR FÜR STUTTGART! Nach einem super Zuspiel von Daniel Didavi, umkurvt Donis Werder-Torwart Pavlenka und erzielt in der 19. Minute das 1:0 gegen die Bremer. Ein sehr schönes Tor. Ausgerechnet die beiden neuen Spieler in der Startelf erzielen die Stuttgarter Führung.

23. Min. – Das muss eigentlich der Ausgleich für Bremen sein. Klaassen spielt auf den rechts frei stehenden Gebre Selassie, Zieler macht sich groß, doch der Werderaner schiebt die Kugel knapp links am Tor vorbei.

36. Min. – GELB-ROTE KARTE!  Nach wiederholtem Foulspiel sieht Werders Milos Veljkovic die gelb-rote Karte. Aus dem daraus resultierenden Freistoß links vor dem Strafraum ergibt sich keine Torchance.

49. Min. – Gute Konterchance für den VfB. Donis läuft fast über den ganzen Platz, bedient dann Gomez. Die Bremer können gerade so klären. Schade!

58. Min. – Pfostentreffer für Werder! Der wirbelige Osako passt zu Eggestein, der zieht ab und trifft den rechten Pfosten.

68. Min. – TOR FÜR BREMEN! Was war das denn bitte? Nach einem Einwurf von Sosa auf Torhüter Zieler rutscht dem der Ball durch und kullert ins eigene Tor. Ein ganz kurioses und bitteres Eigentor zum 1:1!

72. Min. – Der nächste Bremer Pfostentreffer, dieses mal haut Bundesliga-Kultstürmer Claudio Pizarro die Kugel an den rechten Pfosten. Die in Unterzahl spielenden Gäste sind der Führung nun näher als der VfB.

75. Min. – TOR FÜR STUTTGART! Nach dem Katastrophen-Eigentor kommt der VfB zurück. Mario Gomez spielt zum eingewechselten Gonzalo Castro, der macht ganz souverän sein erstes Tor für die Schwaben und trifft in der 75. Minute zum 2:1 gegen Bremen.

84. Min. – Nicolas Gonzalez kann alles klar machen. Nach einem Zuspiel von Mario Gomez läuft der Neuzugang alleine auf das Werder-Tor zu, zögert jedoch zu lange, sodass Torwart Pavlenka die Bremer mit einer Parade im Spiel halten kann. Den hätte Gonzalez machen müssen.

91. Min. – Wieder Gonzalez, der die Entscheidung verpasst. Diesmal ist er links im Strafraum unterwegs, kommt zum Abschluss und trifft nur das Außennetz. Die Nerven der VfB-Fans liegen blank.

AUFSTELLUNG VfB STUTTGART

Zieler – Beck, Baumgartl, Pavard, Sosa – Ascacibar – Aogo (Castro ab 52. Min.), Gentner (Gonzalez ab 74. Min.) – Didavi – A. Donis (Thommy ab 61. Min.), Gomez

ZUSCHAUERZAHL

ca. 58.569 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart (ausverkauft)

DIE STIMMEN ZUM SPIEL

Die wichtigen Infos vor dem BW-Derby des VfB Stuttgart beim SC Freiburg (Fotografik: STUGGI.TV)

Tayfun Korkut, Cheftrainer VfB Stuttgart: „Die Vorzeichen waren nicht einfach. Bremen war mit Bayern München die beste Mannschaft, auf die wir in dieser Saison getroffen sind. In diesem Spiel war alles drin. Nach dem kuriosen Gegentor muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie immer weiter gemacht hat. Heute war nur eines wichtig: Dass wir gewinnen. Egal wie.“

Erik Thommy, VfB-Offensivspieler: „A. Donis hat sensationell das 1:0 gemacht. Hinten raus haben wir sehr viele Chancen alles klar zu machen, die wir nicht nutzen. Die drei Punkte tun uns sehr gut und geben uns Auftrieb.“

Florian Kohfeldt, Cheftrainer Werder Bremen: „Herzlichen Glückwunsch an den VfB und speziell an Tayfun Korkut. Wir haben hier über 90 Minuten eine überragende Auswärtsleistung gebracht. Wir haben beim Gegentor einen Entscheidungsfehler gemacht und die Torchancen nicht gemacht. Aus meiner Sicht ist es eine unverdiente Niederlage. Das tut weh.“

DIE TWITTER-STIMMEN ZUM ERGEBNIS

 

Fotografik: STUGGI.TV

Vom VfB berichtet David Rau

SCHREIBE EINE NACHRICHT AN DAVID RAU

Captcha: captcha





BEITRAG GEFÄLLT DIR?