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Jung.Laut.Kreativ

Jung. Laut. Kreativ. – 7 Fragen an sumo

Die RedaktionDie Redaktion Veröffentlicht am 10. April 2026
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Die Kulturszene in Stuttgart lebt von Menschen mit Ideen, Haltung und Lust, etwas zu bewegen. In unserem neuen Format „Jung. Laut. Kreativ. – 7 Fragen an …“ lernen wir sie kennen – persönlich und auf den Punkt, in sieben Fragen. Heute dabei: sumo – DJ, Composer und Sound Designer.

1. Wer bist du und was treibt dich kreativ an?

Ich bin Paul, oder auch sumo – DJ, Composer und Sound Designer. Geboren in Saarlouis, aufgewachsen in Waiblingen und seit 12 Jahren im Stuttgarter Westen zuhause. Ich bewege mich irgendwo zwischen Club, Corporate und Kunstinstallation. Mich treibt vor allem das Gefühl, wenn Sound einen Raum, ein Bild oder ein Erlebnis komplett verändert. Wenn Menschen nicht mehr nur zuhören, sondern etwas fühlen, ohne genau sagen zu können, warum. Dieses „unsichtbare Design“ von Emotionen ist meine Leidenschaft.

2. Wie bist du zu dem gekommen, was du heute machst?

Ich habe früh mit Musik angefangen – meine Eltern haben mir ermöglicht, verschiedene Instrumente auszuprobieren, bis ich schließlich bei der Gitarre gelandet bin. Später habe ich viel aufgelegt und angefangen, eigene Musik zu produzieren. Irgendwann kamen erste Jobs im Sound Design dazu – von Werbespots über Games und Audio Guides bis hin zu Installationen. Später folgten Branding-Projekte und größere Produktionen. Parallel habe ich eine Ausbildung zum Mediengestalter gemacht und danach sechs Jahre als Head of Music bei den Klangerfindern gearbeitet. Seit nun zwei Jahren bin ich selbstständig und gestalte weiterhin komplette Klangwelten – immer strategisch gedacht, mit maximaler Emotion, und mache natürlich auch einfach Musik.

 

Foto: Saeed Kakavand

3. Welche Rolle spielt Stuttgart (oder die Region) für dein Schaffen?

Stuttgart ist meine Base – mit viel Kontrast. Wir haben hier Industrie, Automotive und viel Struktur, gleichzeitig aber auch eine sehr rohe, kreative Szene. Diese Reibung bringt oft etwas Besonderes hervor. Viele unterschätzen Stuttgart, aber genau das macht die Stadt für mich interessant. Ich habe hier auch mein Studio in den Räumen des Hotel Central e.V., wo sich viele Stuttgarter Musiker:innen treffen und austauschen. Das ist mein zweites Zuhause und eine perfekte Spielwiese für kreative Zusammenarbeit.

4. Was würdest du sagen, zeichnet die Stuttgarter Kreativszene aus & wo siehst du Entwicklungspotenzial?

Stuttgart hat extrem viele Talente, aber oft zu wenig Sichtbarkeit und Mut zur Skalierung. Viele sind sehr gut, bleiben aber in ihrem eigenen Kosmos. Was fehlt, ist mehr Vernetzung, mehr Selbstbewusstsein und vielleicht auch ein Stück weit weniger Sicherheitsdenken. Ein stärkerer internationaler Blick würde der Szene ebenfalls gut tun.

5. Stuttgart und Kultur: Wo läuft’s gut und wo läuft’s gerade komplett schief?

Gut läuft, dass es immer noch Orte und Menschen gibt, die wirklich für Kultur brennen und Dinge möglich machen.
Schwierig ist, dass Räume weniger werden, Bürokratie zunimmt und vieles sehr vorsichtig gedacht wird. Kultur braucht Risiko und auch mal Chaos. Wenn das verloren geht, wird es schnell glatt und austauschbar.

Foto: Saeed Kakavand

6. Woran arbeitest du gerade und was steht als Nächstes an?

Aktuell arbeite ich viel als DJ und im Bereich Sound Branding – unter anderem für größere Marken und im Sportkontext. Parallel entwickle ich Konzepte für immersive Audio-Erlebnisse, bei denen Sound wirklich Teil eines Raums wird und nicht nur im Hintergrund stattfindet.
Als Nächstes möchte ich meine eigenen Releases stärker pushen, intensiver mit anderen Künstler:innen zusammenarbeiten und das Ganze mehr als künstlerisches Projekt nach außen tragen – nicht nur als Dienstleistung.

7. Was sind deine kulturellen Empfehlungen?

Musik: Wenn es nach mir geht: Jazz, Hip-Hop, RnB, Soul, UK Garage, House und experimentelle Musik. Ich höre aber auch viel Pop und habe großen Respekt vor vielen Produktionen – gerade im Eventbereich spiele ich das natürlich auch. Privat zieht es mich eher zu Musik, die noch nicht komplett von Algorithmen geprägt ist. Tipps: Moses Yoofee Trio, RXK Nephew, D’Angelo, SAULT, IZCO, DJ Assault sowie finji und Manuel Göttsching.
Buch: „Dilla Time“ von Dan Charnas – absolute Empfehlung für alle, die sich für Rhythmus und Musikproduktion interessieren. Oder „A Return to Love“ von Marianne Williamson für einen eher persönlichen, reflektierenden Zugang.
Podcast: Ich höre Podcasts tatsächlich eher zur Unterhaltung – zum Beispiel Take Me Späti.
Ort: Stuttgart West und Süd – hier kenne ich jede Ecke und lasse mich gerne treiben. Und Gran Canaria: viele Freunde, viel Musik, viel Sonne. Das ist für mich nicht nur Kreativurlaub, sondern auch ganz viel Inspiration.
Veranstaltung: Wir betreiben den Hotel Central e.V. – mit Studios (Musik und Foto), Workshops, einem Festival und unter anderem auch unserer Club-Location, dem 1. Stock. Diesen Raum müssen wir jetzt aufgeben. Deshalb wird es in den kommenden Wochen mehrere Veranstaltungen geben, mit denen wir den 1. Stock verabschieden.

Foto: Saeed Kakavand

Hier findet ihr sumo im Netz:

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  • Spotify
  • Website 

 

➡️ Mehr Kultur aus Stuttgart? Weitere Porträts und Interviews hier auf STUGGI.TV


Foto: Saeed Kakavand




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