Junge Union Stuttgart fordert Rücktritt der Stuttgarter Abgeordneten Simone Fischer (Grüne)
Die Junge Union Stuttgart fordert den Rücktritt der Bundestagsabgeordneten Simone Fischer, weil sie im Vorfeld der Landtagswahl im Zusammenhang mit dem Rehaugen-Video von Spitzenkandidat Manuel Hagel einen Beitrag geteilt hatte, der laut JU Hagel ihn in einen Kontext rückt, der Assoziationen zu Pädophilie weckt.
Was ist passiert?
Die CDU Deutschlands – und besonders die CDU in Baden-Württemberg – sieht sich und ihren Spitzenkandidaten als Opfer einer „Schmutzkampagne“. Es geht um ein acht Jahre altes Video von Manuel Hagel, in dem sich der damals noch jüngere CDU-Politiker sehr unangenehm über einen Austausch mit einer Schülerin äußerte. Dieses Video wurde von einer Grünen-Bundestagsabgeordneten verbreitet. Der Vorwurf der Jungen Union Stuttgart lautet: „Der von Fischer weiterverbreitete Beitrag enthält ein Foto von Manuel Hagel mit der Überschrift ‚Amtliche Warnung‘ sowie den Text ‚Hide your kids‘ und rückt Hagel damit in einen Kontext, der Assoziationen zu Pädophilie weckt.“
Laut der Bundestagsabgeordneten stammt der Post jedoch nicht von ihr selbst, sondern wurde lediglich geteilt. Außerdem sei ihr die Fotomontage erst im Nachhinein aufgefallen, woraufhin der betreffende Beitrag umgehend gelöscht wurde.
JU fordert Konsequenzen
Die Junge Union hat die Abgeordnete nun aufgefordert, ihr Mandat niederzulegen. „Simone Fischer muss zurücktreten. Wir erwarten, dass sie politische Verantwortung übernimmt und ihr Bundestagsmandat niederlegt, da sie als Abgeordnete eine besondere Verantwortung für das politische Klima und die öffentliche Debatte trägt. Dieser Verantwortung ist sie mit der Verbreitung eines solchen Beitrags nicht gerecht geworden“, so Leonard Rzymann, Vorsitzender der Jungen Union Stuttgart. Dies sei besonders gravierend, da sie „als einzige direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Stuttgarts eine besondere Repräsentationsfunktion für unsere Stadt wahrnimmt.“
Der Frust und die Enttäuschung sitzen tief
Mit diesen und weiteren Forderungen reiht sich die Junge Union nun in eine Reihe mit der Grünen Jugend ein, die auch nach dem 8. März weiter Wahlkampf betreibt. Während die Grüne Jugend ihrem Spitzenkandidaten ihre Wünsche diktiert hat, beschäftigt sich die CDU weiterhin mit einer von ihr so wahrgenommenen „Schmutzkampagne“. Unterstützung für diese Position erhält sie aus Berlin von Jens Spahn, vom Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper sowie vom CDU-Innenminister Thomas Strobl.
VIDEO: Das sagen die Stuttgarter:innen zur Landtagswahl
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Fotos: STUGGI.TV













