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SPEZIAL

Manuel Hagel: Zwischen Rehaugen-Affäre und Ministerpräsidenten-Ambition

Anna-Marie Hefler Veröffentlicht am 6. März 2026
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Ein altes Video, viel Kritik – und plötzlich ist sein Name überall. Doch wer ist Manuel Hagel eigentlich? Ein Porträt über den CDU-Spitzenkandidaten und seinen Weg Richtung Staatsministerium?

Die Rehaugen-Affäre

Eigentlich läuft Manuel Hagels politische Karriere lange ziemlich geräuschlos. Keine großen Skandale, keine spektakulären Fehltritte. Bis zu diesem einen Moment im März 2026. Mitten im Landtagswahlkampf veröffentlicht eine Grünen-Bundestagsabgeordnete auf Instagram ein Video aus dem Jahr 2018. Darin erzählt Hagel von einem Schulbesuch. In der Klasse hätten „80 Prozent Mädchen“ gesessen, sagt er: „Da gibt’s für 29-jährige Abgeordnete schlimmere Termine.“ Dann beschreibt er eine Schülerin: „Sie hieß Eva, braune Haare, rehbraune Augen.“ Der Clip verbreitet sich schnell auf Social Media. Die Kritik folgt unmittelbar: Sexismus. Für Hagel ist das ein unerwarteter Riss in der bis dahin ziemlich kontrollierten Wahlkampffassade – und das ausgerechnet im Endspurt.
Später erklärt er, er bereue die Aussage: „Der Einstieg für dieses Interview 2018 war Mist.“ Doch da ist das Video längst viral gegangen. Sein Name taucht plötzlich überall auf: in Timelines, Kommentarspalten und politischen Talkrunden. Präsenz bekommt er also. Nur eben anders als geplant. Denn im Gegensatz zu seinem grünen Herausforderer Cem Özdemir galt Hagel bei vielen Menschen im Südwesten lange als vergleichsweise unbekannt. Umfragen zufolge kannten ihn vor Beginn des Wahlkampfs rund zwei Drittel der Baden-Württemberger:innen nicht. Es bleibt also die Frage: Wer ist der Mann hinter dem „Rehaugen“-Video?

Vom Sparkassen-Schalter in die Landespolitik

Sein Weg in die Politik beginnt ziemlich bodenständig. Und genau dieses Image trägt er bis heute mit sich herum. Geboren wird Hagel am 1. Mai 1988 in Ehingen an der Donau. Kein politischer Familienbetrieb, keine Hauptstadt-Biografie, sondern klassische schwäbische Bodenhaftung. Nach der Realschule macht Hagel zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Er arbeitet bei der Sparkasse, steigt dort später sogar zum Filialdirektor auf. Parallel bildet er sich weiter und schließt ein Studium als diplomierter Bankbetriebswirt ab. Der Einstieg in die Politik erfolgt früh, und der Aufstieg geht schnell. Mit 21 Jahren zieht Hagel in den Gemeinderat seiner Heimatstadt ein. Mit 29 wird er Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg (2016–2021). 2023 übernimmt er schließlich den Landesvorsitz der Partei. Im Mai 2025 kürt ihn seine Partei offiziell zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2026. Hagel ist in vielen Stationen seiner Laufbahn der Jüngste. Sollte er die Wahl gewinnen und Ministerpräsident werden, wäre er mit 38 Jahren, bei Amtsantritt der neuen Regierung, der jüngste Regierungschef Deutschlands.

Wirtschaft, Bildung, Sicherheit: Das politische Programm

Wenn Manuel Hagel über Politik spricht, fallen drei Themen besonders oft: Wirtschaft, Bildung und innere Sicherheit. Vor allem der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg ist ihm wichtig. Der Südwesten müsse Industrieland bleiben, sagt er – gleichzeitig aber stärker Technologie- und Innovationsstandort werden. Dafür schlägt er unter anderem strategische Sonderwirtschaftszonen vor und bringt sogar die Idee einer eigenen KI-Universität ins Spiel. Die Botschaft dahinter: Baden-Württemberg soll auch in Zukunft ein Land sein, in dem neue Jobs entstehen und alte nicht verschwinden. Gleichzeitig kritisiert Hagel immer wieder eine aus seiner Sicht zunehmende „Verbots­politik“. Baden-Württemberg solle schließlich auch künftig Autoland bleiben. In der Bildungspolitik lautete das Motto: „back to the roots“. Statt neuer Reformen setzt er auf die Grundlagen: Lesen, Schreiben, Rechnen. Das Bildungssystem im Südwesten müsse wieder an die Spitze geführt werden und das möglichst ohne pädagogische Experimente. Auch beim Thema Migration versucht Hagel eine klare Linie zu formulieren: Migration in den Arbeitsmarkt ja, Migration ins Sozialsystem nein. Damit bewegt er sich auf einem Kurs, den derzeit viele CDU-Politiker vertreten, inklusive einer klaren rhetorischen Abgrenzung zur AfD. Allerdings sorgt sein politisches Netzwerk immer wieder für Diskussionen. Aufmerksamkeit gab es etwa für Auftritte bei Veranstaltungen der WerteUnion oder Treffen mit international bekannten rechts-konservativen Politikern, wie dem ehemaligen österreichischen Kanzler Sebastian Kurz oder dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó.

Der „Schaffer“ aus Oberschwaben?

Manuel Hagel versucht, konservative Grundwerte mit einem modern wirkenden politischen Stil zu verbinden. Er gilt als rhetorisch stark. In Reden spricht er im schwäbischen Dialekt und vermittelt damit Bodenständigkeit. Sein Lebensmotto passend dazu: „Alles Gute und Edle ist von einfacher Natur.“ Doch nicht alle nehmen ihm diese Inszenierung von Demut und Bescheidenheit ab. Hinter vorgehaltener Hand nennt man ihn deshalb auch spöttisch den „Phrasen-Hagel“. Er hat, so scheint es, immer die richtige Anekdote parat. Und erzählt diese im Zweifel auch gern mehr als nur einmal. Gleichzeitig pflegt er ein sehr professionelles politisches Image. Hagel tritt kontrolliert und diszipliniert auf, meist im perfekt sitzenden Anzug und ebenso akkurater Frisur. Privat ist er Vater von drei Kindern, Jäger und VfB-Stuttgart-Fan. Politisch versucht er, den neuen „Baden-Württemberg-Spirit“ zu verkörpern. Die Geschichte vom „Schaffer“, vom Macher aus der Praxis, der nicht aus der politischen Blase kommt. Ganz widerspruchsfrei wirkt dieses Bild allerdings nicht immer. In der Abschlusszeitung der Klasse 10c der Realschule Ehingen nennt Hagel als Traumjobs: „Millionär, Sparkassenpräsident, Finanzminister.“ Das klingt weniger nach schwäbischer Bescheidenheit als nach sehr klar formulierten Karriereambitionen.

Der Plan: Ministerpräsident werden

An Ambitionen mangelt es Hagel tatsächlich nicht. Sein Ziel ist offen formuliert: Er will der zehnte Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden und die lange Ära von Winfried Kretschmann beenden. Ob dieser Plan aufgeht, entscheidet sich bei der Landtagswahl 2026. Im Gedächtnis geblieben ist aus diesem Wahlkampf bisher allerdings vor allem eins: die Geschichte von den „rehbraunen Augen“.

VIDEO: Das Interview mit seinem Mitbewerber Cem Özdemir

Das Video wird nicht angezeigt? Dann hier klicken. 


Foto: STUGGI.TV




Redakteurin

Anna-Marie Hefler

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