„Durch die Nacht“ – Ein Spaziergang durch Stuttgarts Nachtleben
Feiern, tanzen, abschalten – eine Partynacht in Stuttgart gehört für viele zum Alltag. Doch was braucht die Nachtkultur unserer Stadt, damit sie nicht verschwindet? Wir haben das Clubkollektiv Stuttgart auf einem besonderen Stadtspaziergang begleitet.
Clubkultur als Teil Stuttgarts
„Clubkultur ist nicht einfach nur Feiern. Es ist Begegnung von Menschen unterschiedlichster Art und ein wichtiger Teil unserer Kultur“, sagt Stadtrat Thorsten Puttenat (Die Stadtisten). Beim Stadtspaziergang ging es genau darum: um Clubs als kulturelle Orte, um Freiräume in der Stadt und um die Frage, was passiert, wenn diese Orte unter Druck geraten. Denn steigende Kosten, Lärmschutzkonflikte und fehlende Flächen machen es für viele Clubs immer schwieriger zu überleben.
Auf den Spuren von Stuttgarts Nachtleben
Gemeinsam mit Hannah Japes, 1. Vorsitzende des Clubkollektiv Stuttgart, und ihrem Team ging es für uns auf Tour durch die Stuttgarter Innenstadt, zu verschwundenen, aktuellen und alteingesessenen Nachtkulturorten. Dabei ging es nicht nur um die Geschichte, sondern auch um neue Konzepte für Sicherheit, Mobilität und den Schutz des Bestands. Die Route machte deutlich, wie eng Geschichte, Kultur und die Zukunft der Szene miteinander verbunden sind und warum es so wichtig ist, diese Orte zu erhalten.
Schutz, Koordination und Perspektiven
Um den Bestand der Clubs zu sichern und neue Formen der Nachtkultur zu ermöglichen, gibt es in Stuttgart inzwischen neue Strukturen. Mit der Koordinierungsstelle Nachtleben ist die Perspektive der Szene jetzt auch im Rathaus vertreten. Sie ist bei der Abteilung Wirtschaftsförderung angesiedelt und vermittelt zwischen Clubs, Verwaltung und Stadt. Klar ist: Wenn Stuttgart auch nachts lebendig bleiben will, braucht es mehr als gute Partys.
Foto: STUGGI.TV













