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Kinocheck: „Asphaltgorillas“

Die Drogenszene Berlins ist kein Zuckerschlecken. Das weiß auch Atris (Samuel Schneider), der sich als Handlanger des bekannten Unterweltbosses El Keitar (Kida Khodr Ramadan) mittendrin befindet. Eines Tages überzeugt ihn sein bester Kumpel Frank (Jannis Niewöhner), gegen den Drogenboss zu rebellieren. Die beiden lassen sich auf einen Falschgeld-Deal ein und treten damit noch mehr Probleme los. Wir durften uns „Asphaltgorillas“ vorab anschauen.

VON JANINA BYTZEK

Atris und sein Kumpel Frank wollen ab jetzt ihr eigenes Ding durchziehen und sich in der Untergrundszene in Berlin-Neukölln einen Namen machen. Und was darf da nicht fehlen? Genau: Geld – und zwar eine ganze Menge davon. Die beiden gehen schließlich volle Kanne auf Risiko und lassen sich auf einen Deal mit Falschgeld ein, der sie immer weiter in die Intrigen und Machenschaften ihrer Geschäftspartner verstrickt. Atris erhofft sich, das Geld für eine Reise nach Tokio zu nutzen und sich dort ein Standbein aufzubauen. Gleichzeitig hat er Marie (Ella Rumpf) an seiner Seite, die sich in der kriminellen Szene ebenfalls bestens auskennt und ihn davon überzeugt, an der Sache dranzubleiben. Atris‘ bester Freund Frank versucht ebenfalls, am Ende mit so viel Geld wie möglich dazustehen: „Wenn man nichts hat, muss man so tun, als ob man es hat“. Schnell befinden sich die beiden in einem Dilemma zwischen Freundschaft, Liebe und einer Menge Geld. Da sie sich immer wieder mit Banden, Geschäftspartnern und der Polizei anlegen, steht der Traum, erfolgreiche Geschäftsmänner zu werden, immer wieder auf der Kippe. Ob Atris‘ und Franks Vorhaben am Ende glückt, seht ihr im Film.

Kinostart: 30. August 2018

Länge: 103 Minuten

Regie: Detlev Buck

u.a. mit: Samuel Schneider, Ella Rumpf, Jannis Niewöhner und Stefanie Giesinger

Genre: Drama

FSK: ab 12 Jahren

Trailer: Erste Eindrücke zum Film „Asphaltgorillas“

Lohnt sich der Kinobesuch? Das sagt unsere Redakteurin Janina Bytzek:

Viel Gewalt, teure Autos und das Spiel mit dem Geld – „Asphaltgorillas“ bietet alles, was man von einem klassischen Actiondrama erwartet. Basierend auf der Kurzgeschichte „Der Schlüssel“ von Ferdinand von Schirach wirkt die Reihenfolge der Szenen unzusammenhängend. Im Verlauf des Films klärt sich aber immer mehr auf. Neben den ganzen Schlägereien und Schießereien bekommt man außerdem ein Bild vom Großstadtleben in Berlin und dessen Untergrundszene. Als Zuschauer sollte man daher auf jeden Fall eine Vorliebe für Action haben, um den Film voll genießen zu können. Es wurden einige Comedy-Elemente eingebaut, die für Unterhaltungswert sorgen. Allerdings waren diese für meinen Geschmack oft zu flach und inhaltslos. Die persönlichen Geschichten der Hauptcharaktere machen diese zudem sehr sympathisch und auch das große Staraufgebot in den Nebenrollen (Poetry-Slammerin Julia Engelmann, Rapper SSIO und GNTM-Gewinnerin Stefanie Giesinger) machen den Film auch für Nicht-Actionfans durchaus sehenswert.

 

Fotoquelle: Constantin Film Verleih GmbH

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