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Food-Check (19): „Big in Japan“ im Ramen 8

Die japanischen Nudelsuppen „Ramen“ sind mittlerweile aus der Welt der Instagram-Food-Trends nicht mehr wegzudenken. Das Ramen 8 in der Eberhardstraße bietet verschiedenste Variationen der traditionellen Weizennudeln. Unsere Redakteurin Janina Bytzek hat vor Ort den Food-Check gemacht. 

VON JANINA BYTZEK

Heiße Suppe mit Weizennudeln und allerlei Gemüse: Das klingt nach dem perfekten Gericht für den Herbst. Das „Ramen 8 – Japanese Noodle Bar“ steht für authentische japanische Küche. Die japanischen Nudelsuppen wirken simpel, doch steckt echte Arbeit dahinter: Bis zu sieben Stunden muss die Suppengrundlage köcheln, bis sie serviert werden kann. Die 42-jährige Inhaberin Jianhua Li ist bereits Chefin eines Sushi-Restaurants in Freiburg und hat sich seit 2018 auch im Bereich der Ramen-Restaurants ein Standbein aufgebaut.

VIDEO: Das sagt unsere STUGGI.TV Redakteurin zum „Ramen 8″: 

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Hier findet ihr das „Ramen 8″:

Adresse: Eberhardstraße 47, 70173 Stuttgart

Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 11:30 – 15:00, 17:30 – 22:00 / Sa.: 12:00 – 22:30

Die Location: Provisorisch und geheimnisvoll

Das Ramen 8 befindet sich zentral in der Innenstadt in fußläufiger Nähe zu den U-Bahn-Stationen Rotebühlplatz und Rathaus. Die schwarze Fassade in der Eberhardstraße 47 macht neugierig, denn man kann von außen nur erahnen, wie es drinnen aussieht. Allerdings kann das auf Kunden auch abschreckend wirken. Die simple Inneneinrichtung wird mit hellen Leuchtstoffröhren an den Wänden und der Decke dem „Bar“ in „Noodle Bar“ gerecht. Die Holzbänke und -tische wirken außerdem ziemlich provisorisch. Besonders auffällig ist ein roter, halb transparenter Plastik-Aufsteller rund um die offene Küche, der ein bisschen Krimi-Stimmung aufkommen lässt.

Der Service: Nur für Ramen-Insider

Ein großer Minuspunkt war aus unserer Sicht die Bezahlung: Im Ramen 8 ist leider nur Barzahlung möglich. Die Ramen-Variationen auf der Karte sind außerdem eher unübersichtlich, da die Zutaten nicht vollständig auf der Karte stehen. Unser Smartphone hat uns da zum Glück weitergeholfen. Auf Nachfrage bei der Bedienung bekommt man aber eine genaue Auskunft über die Zusammensetzung der Gerichte. Das Personal ist generell sehr herzlich und wir haben unser Essen anschließend innerhalb weniger Minuten erhalten.

Der Geschmack: Japanische Küche trifft auf Food-Trend

Die „Japanese Noodle Bar“ ist ein regelrechtes Paradies für Suppen- und Nudelliebhaber. Man kann zwischen verschiedenen Basis-Suppen mit Weizennudeln wählen, die jeweils mit unterschiedlichen Suppeneinlagen in Form von Gemüse, Fleisch oder – als Veggie-Option – mit Tofu serviert werden. Gegessen wird natürlich echt japanisch mit Stäbchen. Das traditionelle Schmatzen beim Essen gehört da dazu. Bei einem Besuch im Ramen 8 sollte man auch viel Zeit und Hunger mitbringen, da die Portionen sehr groß und sättigend sind. Wer danach noch nicht genug hat, kann sich noch ein typisch japanisches Dessert wie z.B. Grüntee-Eis gönnen.

Die Preise: Völlig in Ordnung

Für eine Nudelsuppe zahlt man je nach Basis und Zutaten ab 9,90 Euro. In Anbetracht des Geschmacks und der Tatsache, dass die Portion auch gut zwei Personen satt macht, ist das absolut tragbar. Traditionelle Beilagen wie die Gyoza, mit Gemüse gefüllte Teigtaschen, gibt es für 5,90 Euro. Als kühles Getränk zum heißen Essen kann neben verschiedenen Bio-Limonaden ein japanisches Bier bestellt werden.

Jetzt wird es ernst: Die Punktevergabe für das „Ramen 8″:

  • Location = 2
  • Service = 2,5
  • Geschmack = 4
  • Preis/Leistung = 4

Gesamtpunktzahl: 3,1 von 5 Punkten

 

Fotos: STUGGI.TV

Redakteurin Janina Bytzek

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