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Umfrage: Muss ich beim Fliegen ein schlechtes Gewissen haben?

Wenn es nach Bewegungen wie „Fridays For Future“ geht, ist die Antwort glasklar: Wenn es irgendwie geht, sollten Reisen mit dem Flugzeug konsequent vermieden werden. Muss ich also ein schlechtes Gewissen haben, wenn es mit dem Flieger in den Sommerurlaub geht? Wir haben in Stuttgart bei jungen Menschen nachgefragt, welche Rolle der Klimaschutz bei der Reiseplanung spielt.

VON SARAH LORENA WIEST, KATRIN NÖBAUER UND JOHANNES FRANK

Umweltschutz spielt für immer mehr Menschen eine Rolle. Das heißt, im Alltag wird dann zum Beispiel darauf geachtet weniger Müll zu produzieren. Wenn es jedoch um die Urlaubsplanung geht wird unser Gewissen auf eine harte Probe gestellt. Beliebte Länder sind häufig entweder nur mit dem Flugzeug erreichbar oder der Flug ist im Vergleich zu einer anderen Reisemöglichkeit schneller und mittlerweile oftmals auch günstiger.

Substanzen in der Höhe bauen langsamer ab

Das Fliegen ist jedoch als die für das Klima schädlichste Art der Fortbewegung bekannt. Bei der Verbrennung des Kerosins entstehen neben CO2 auch andere Substanzen wie zum Beispiel Stickoxide, Aerosole und Wasserdampf, die alle zur Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen. Problematisch ist dabei auch, dass sich die ausgestoßenen Stoffe in der luftigen Flughöhe viel stärker auf den Treibhauseffekt auswirken, als wären sie am Boden ausgestoßen worden. Das liegt daran, dass die Substanzen in der Höhe langsamer abgebaut werden können als auf dem Boden.

 

Fotos: STUGGI.TV

Reporterin vor Ort Sarah Lorena Wiest

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