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Test: Wie gut sind Sprach-Apps wie Babbel wirklich?

„Eine Sprache lernen in nur drei Wochen“: Immer mehr Anbieter wie Babbel und Duolingo versprechen, dass ihre Lernprogramme Spracherfolge in kurzer Zeit ermöglichen. Doch kann eine App einen langjährigen Sprachunterricht in wenigen Wochen ersetzen? Unsere Moderatorin macht den Test: Kann sie nach drei Wochen Französisch sprechen?

VON JOHANNA SALVER UND DAVID RÜCKLE

Sprach-Apps werben mit einem zentralen Versprechen: Eine Sprache einfach und interaktiv lernen – und das in nur wenigen Wochen. Die Werbeslogans im Fernsehen und auf Plakaten lassen schnell die Frage aufleuchten, ob das überhaupt funktionieren kann. Wozu der langjährige Fremdsprachen-Unterricht in der Schule oder teure Sprachkurse im Ausland, wenn man sich eine Sprache auch ganz einfach auf dem Sofa aneignen kann? Hier erhaltet Ihr einen kleinen Überblick über das Angebot von zwei bekannten Sprach-Apps.

Das Angebot von Babbel

Babbel ermöglicht ein auf den Nutzer angepasstes Sprachtraining. Zu Beginn des Lernprogramms wählt man den Anlass, aus dem man eine Fremdsprache lernen möchte. Babbel sucht dann in den Übungen ein dazu passendes Vokabular aus. Beispielsweise möchte man die Sprache lernen für den Urlaub, um sich mit Freunden zu verständigen oder für den Arbeitsalltag. Die App bietet ihr Programm für Anfänger und Fortgeschrittene an und passt das Vokabular so an die Vorkenntnisse des Nutzers an. Die Übungen sind interaktiv und abwechslungsreich. Man kann Babbel als App für das Smartphone herunterladen und am Computer online nutzen.

Preis: 12,99 Euro / 1 Monat

Das Angebot von Duolingo

Bei Duolingo wählt man zu Beginn des Sprach-Trainings aus, wie lange man am Tag lernen möchte. Je nach Vorkenntnissen kann man entweder ein Grundlagentraining oder Übungen für Fortgeschrittene durchführen. Mit jeder erfolgreich absolvierten Übung wird ein anspruchsvolleres Level freigeschaltet. Der eigene Fortschritt kann über eine Profilerstellung gespeichert werden. Die Übungen sollen den Wortschatz zu verschiedenen Themen erweitern und dem Nutzer die richtige Grammatik beibringen. Auch hier findet der Nutzer eine Auswahl an abwechslungsreichen Aufgaben. Allerdings kann man hier nicht wie bei Babbel den Anlass angeben, aus dem man die Sprache lernen möchte. Das Design von Duolingo ist verspielt und pfiffig. In der kostenlosen Version von Duolingo wird Werbung geschaltet. Wer auf die Werbung verzichten möchte, kann sich die kostenpflichtige Version Duolingo Plus installieren. Duolingo kann als App für das Smartphone heruntergeladen werden und am Computer genutzt werden.

Preis: 9,99 Dollar bzw. ca. 9 € / 1 Monat

 

Fotos: STUGGI.TV

Moderation Johanna Salver

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