stuggitv

750 Jahre Leinfelden: Der Flughafen als Antrieb der Region

Leinfelden wird 750 Jahre alt. Im Zuge der STUGGI Schultour haben die Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums in Leinfelden einen Blick auf die Geschichte der Stadt und die besondere Bedeutung des Stuttgarter Flughafens für die Region geworfen.

VON DEN SCHÜLERN DES IMMANUEL-KANT-GYMNASIUMS

Die erste Erwähnung Leinfeldens erfolgte 1269 in einem päpstlichen Dokument. Der wirtschaftliche Erfolg der Region stellte sich dagegen erst einige hundert Jahre später mit dem Anbau des bekannten Filderkrauts ab 1501 ein. Ungefähr 30 Jahre später wurden aufgrund der Veranlassung einer Schulpflicht die ersten Schulen gebaut.

Die Rückschläge während den Kriegszeiten

Den ersten Rückschlag erlitt Leinfelden durch den 30-jährigen Krieg, der von 1618 bis 1648 geführt wurde und bei dem 244 der 307 Häuser Leinfeldens zerstört wurden. Das Rathaus blieb als eines von wenigen Gebäuden erhalten. Die Folgen des Ersten Weltkrieges waren hingegen lediglich 50 Gefallene und Vermisste.

Das Rote Kreuz wurde als Ortsgruppe im Jahre 1925 gegründet. Es beteiligten sich 39 Prozent der Stadtbevölkerung daran. Am 15. bis 16. März 1944 erlitt Leinfelden dann den zweiten großen Rückschlag seiner Geschichte. Es wurden bei einem Luftangriff der britischen Einheit 285 Gebäude zerstört.

Zusammenschluss zu Leinfelden-Echterdingen

Zwanzig Jahre später wurden weitere Schulen gegründet. Leinfelden, Stetten, Echterdingen und Musberg gründeten zusammen die Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen so wie wir sie heute kennen. Noch heute sind Spuren der Vergangenheit zu erkennen. So zum Beispiel das Rathaus in Leinfelden-Echterdingen.

Der Stuttgarter Flughafen, einer der größten Arbeitgeber der Region

Der Stuttgarter Manfred-Rommel-Flughafen in Leinfelden-Echterdingen ist der achtgrößte Flughafen Deutschlands.1937 begann der Bau des Flughafens. Heute sind über 10.000 Menschen dort beschäftigt und er umfasst 395 Hektar. Der Flughafen stellt heute eine wichtige Verbindung in alle Welt dar. Mit der 2007 eingeweihten Messe entwickelte der Knotenpunkt Anziehungskraft weit über die Grenzen Stuttgarts hinaus.

Namensgeber Manfred Rommel und sein Leben

Manfred Rommel wurde am 24. Dezember 1928 als Sohn des Generalfeldmarschalls Erwin Rommel geboren. Er war ein deutscher Politiker (CDU) und Stuttgarter Oberbürgermeister von 1974-1996. Er verstarb am 7. November 2013. Der Stuttgarter Flughafen ist nach dem bekannten Sohn der Stadt benannt.

Die Anfänge des Flughafens seit 1928

Der Flughafen wurde erstmals 1928 auf Böblinger Boden gebaut, die Zunahme des Luftverkehrs am Standort Böblingen in den 1930er-Jahren führte dazu, dass der Flughafen näher an die Landeshauptstadt Stuttgart herangelegt wurde. 1937 begann der Bau des Flughafens auf den Fildern. Noch während der Bauarbeiten landete schon das erste Flugzeug (M 108 „Taifun“) auf dem Flughafen. Der Flughafen wurde 1939 fertiggestellt, jedoch verhinderte der zweite Weltkrieg die offizielle Inbetriebnahme. Nach Kriegsende besetzten erst französische, dann amerikanische Truppen den Flughafen. 1954 gab die Besatzungsmacht den nördlichen Teil des Flughafens mit dem Terminal und das Rollfeld für die zivile Nutzung frei.

Die Fakten zum Stuttgarter Flughafen auf einen Blick

Circa 12 Millionen Passagiere pro Jahr werden am Stuttgart Flughafen transportiert, sodass ungefähr 400 Starts und Landungen pro Tag erfolgen. Der Flughafen beherbergt 55 Airlines, 90 Shops und Gastronomien. Es gibt 70 Gates, 106 Check-in-Schalter und vier Terminals. Stuttgart lieferte im vergangenen Jahr 27.000 Tonnen an Fracht aus und circa 9.500 Tonnen Luftpost.

Leinfelden wurde das erste Mal im Jahr 1269 erwähnt 

Leinfelden von 1269 bis 2019: Von Erfolg und Wirtschaft geprägt und von Krieg und Angriffen zerstört. Heute durch Flughafen und Messe ein Anziehungspunkt der ganzen Welt. Die erste Aufzeichnung der Stadt war 1269 durch ein päpstliches Dokument. Die mittelalterliche Zeit verschwand durch den Verzicht der Echterdingerrechte von Wolf von Echterdingen im Jahre 1406, worauf die Ritter und auch das Rittertum von Leinfelden-Echterdingen beendet wurden.

Der wirtschaftliche Erfolg und seine Folgen

Um 1501 begann der Krautanbau des bekannten Filderkrauts, das heute fast jeder kennt. Der Bau des Rathauses von Leinfelden wurde 1524 in Auftrag gegeben.Ungefähr 30 Jahre später wurden die ersten Schulen gebaut, da eine Schulpflicht veranlasst wurde. Den ersten Rückschlag erlitt Leinfelden durch den 30-jährigen Krieg, der von 1618-1648 geführt wurde, bei dem 244 von 307 Häusern zerstört wurden. Das Rathaus blieb als eines der wenigsten erhalten. Als Folgen des 1. Weltkrieges waren lediglich 50 Gefallene und Vermisste zu beklagen. Auch das Rote Kreuz wurde als Ortsgruppe im Jahre 1925 gegründet, bei dem sich 39% der Stadtbevölkerung beteiligten. Am 15. -16. März 1944 erlitt Leinfelden den zweiten großen Rückschlag seiner Geschichte. Es wurden bei einem Luftangriff der britischen Einheit 285 Gebäude zerstört.

Zusammenschluss zu Leinfelden-Echterdingen

20 Jahre später wurden weitere Schulen gegründet. Leinfelden, Stetten, Echterdingen und Musberg gründeten zusammen die Kreisstadt Leinfelden-Echterdingen wie wir sie heute kennen.Noch heute sind Spuren der Vergangenheit zu sehen, wie zum Beispiel das Rathaus in Leinfelden-Echterdingen. Vor 19 Jahren wurde der Flughafen auf den Fildern erbaut, der bis zu 11.000 Arbeitsplätze bereitstellt und einen wichtige Verbindung zu aller Welt darstellt. In den nächsten sieben Jahren wurde die Messe gebaut, die 2007 eingeweiht wurde. Sie ist ein Anziehungspunkt für die ganze Welt.

 

Fotos: STUGGI.TV

Projekt Schultour 2019

SCHREIBE EINE NACHRICHT AN SCHULTOUR 2019

Captcha: Um den Captcha-Code anzuzeigen, muss dieses Plugin installiert sein.





BEITRAG GEFÄLLT DIR?