Peinliche Vorstellung: Der VfB verliert verdient mit 3:0 gegen Düsseldorf

Der VfB Stuttgart liefert in Düsseldorf ein desolates und hilfloses Spiel ab und geht mit 3:0 unter. Vorne und hinten läuft nichts zusammen und Stuttgart steckt immer tiefer in der Krise. Damit werden die nächsten Wochen entscheidend für den VfB, denn von hinten drängen Hannover und Nürnberg. Alle Infos und die Stimmen zum Spiel gibt es hier für euch.

AUFSTELLUNG VfB STUTTGART

Zieler – Pavard, Kabak, Kempf, Insua – Gentner (Thommy ab 64. Min.), Ascacibar – Esswein (Akolo ab 82. Min.), Didavi, Zuber (Donis ab 46. Min.) – Gonzalez

 DIE SPIEL-HIGHLIGHTS IN DER ÜBERSICHT

5. Min. – Erste Aufregung vor dem Stuttgarter Tor: Karaman wird steil geschickt und zieht direkt ab, der Ball geht an den Pfosten. Aber der Stürmer stand ohnehin im Abseits.

20. Min. – Düsseldorf ist etwas besser im Spiel und hat so auch den ersten Schuss aufs Tor. Zimmermann scheitert mit einem Schüsschen aus spitzem Winkel an Zieler.

24. Min. – Zieler muss Kopf und Kragen riskieren. Ein Querpass von Fink rutscht durch zum freien Lukebakio. Zieler wirft sich entgegen und verhindert Schlimmeres.

25. Min. – Auf der Gegenseite die erste Chance für den VfB: Didavi setzt Gonzalez mit einem feinen Ball in Szene, der aber nur ein ganz leichtes Schüsschen zustande bringt. Düsseldorf kontert schnell und Kabak kann den Ball gerade noch vor Lukebakio wegspitzeln.

32. Min. – Der VfB lässt zu viel zu. Erst scheitert Lukebakio mit der Hacke am stark reagierenden Zieler, kurz danach geht ein Distanzschuss nur knapp am Stuttgarter Gehäuse vorbei.

34. Min. – TOR FÜR DÜSSELDORF! Da ist es passiert. Lukebakio hat auf der linken Seite viel zu viel Platz und bringt die Flanke genau auf Karaman, der ebenfalls zu viel Platz hat und problemlos zum 1:0 einköpft. Zieler hat da keine Chance.

42. Min. –  Beim VfB geht nichts zusammen. Wieder hat Lukebakio auf links zu viele Freiheiten, seinen strammen Schuss aufs kurze Eck pariert Zieler. Eine Halbzeit zum Vergessen!

47. Min. – Freistoß für den VfB, Didavi bringt ihn auf Gonzalez, aber der Kopfball des Stürmers geht drüber. Ein Lebenszeichen des VfB.

49. Min. – TOR FÜR DÜSSELDORF! Insua spielt vorne den Fehlpass, dann macht Düsseldorf das Spiel schnell. Fink bekommt den Ball, lässt Ascacibar aussteigen und versenkt dann aus knapp 20 Metern direkt in den Winkel. Ein Traumtor zum 2:0.

58. Min. – Wahnsinn, was der VfB hinten anbietet. Zimmermann kommt an der Strafraumgrenze zum Schuss, Kempf kriegt gerade noch das Bein dazwischen. Das macht wenig Hoffnung.

60. Min. – Und vorne wird alles zu leichtfertig vergeben. Wieder hat Gonzalez nach einem Freistoß von Didavi ein bisschen Platz, aber der Kopfball geht deutlich rechts am Tor vorbei. Die Stuttgarter müssen ihre Chancen auch mal nutzen.

73. Min. – Beim VfB geht nur was über Standards. Didavi gibt einen Freistoß von links in den Strafraum, Rensing faustet den Ball direkt zu Esswein. Der zieht sofort ab, der Ball streicht knapp über die Latte. Glück für Düsseldorf.

85. Min. – TOR FÜR DÜSSELDORF! Deckel drauf, der VfB ist völlig überfordert. Der eingewechselte Raman wird auf rechts geschickt, Insua kommt nicht hinterher und Raman überwindet Zieler mit einem Heber ins lange Eck zum 3:0.

90. Min. – Noch eine Chance für Stuttgart. Akolo behauptet im Düsseldorfer Strafraum eigentlich stark den Ball, der Schuss kullert dann allerdings ganz schwach rechts vorbei.

90. Min. – ROTE KARTE FÜR GONZALEZ! In der Nachspielzeit sieht Gonzalez noch die Rote Karte wegen einer völlig unnötigen Tätlichkeit gegen Ayhan.

TORE

1:0 – Karaman (34. Min.)

2:0 – Fink (49. Min.)

3:0 – Raman (85. Min.)

ZUSCHAUERZAHL

ca. 40.000 Zuschauer in der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf

STIMMEN ZUM SPIEL

Markus Weinzierl, Cheftrainer VfB Stuttgart: „Wir sind natürlich enttäuscht. Letzte Woche haben wir es gut gemacht, da haben uns zwei Minuten zum Sieg gefehlt und daran wollten wir eigentlich anknüpfen. Wir haben uns von Anfang an schwer getan ins Spiel zu finden, haben die Zweikämpfe nicht bestritten, helfen bei den Gegentoren noch mit, und dann kommt so eine Leistung zustande. Bezeichnend war dann noch die Rote Karte, das darf natürlich nicht passieren. Der Gegner hat uns den Schneid abgekauft, sie waren sehr aggressiv und da konnten wir uns heute über weite Strecken des Spiels nicht entsprechend wehren. Jetzt gilt es, so schnell wie möglich eine Reaktion zu zeigen, am Samstag haben wir die nächste Chance.“

Daniel Didavi, Mittelfeldspieler VfB Stuttgart: „Ich denke, wir haben hochverdient verloren und müssen uns bei den Fans entschuldigen. So kannst du nicht auftreten. Düsseldorf hat alles gezeigt, um unten rauszukommen und das haben wir nicht gezeigt. Wir nehmen uns viel vor und trainieren gut, aber das bringt alles nichts, wenn wir es nicht auf den Platz bringen. Es ist natürlich auch eine mentale Blockade, aber das müssen wir schleunigst ändern und an uns glauben. Das einzig Positive ist, dass wir immer noch auf Platz 16 sind, aber so wird das nicht reichen.“

Friedhelm Funkel, Cheftrainer Düsseldorf: „Das war noch kein entscheidender Schritt. Das Spiel gibt natürlich weiter Selbstvertrauen. Die Mannschaft ist heute überzeugend aufgetreten und der Sieg war auch in der Höhe hochverdient. Die Jungs sind teamfähig und wir haben einen unglaublichen Charakter in der Mannschaft. So gehen wir auch in die nächsten Wochen sehr optimistisch.“

DIE TWITTER-STIMMEN ZUM SPIEL

https://twitter.com/snowwhizzl/status/1094666884807647233

 

Fotografik: STUGGI.TV

Vom VfB berichtet Johannes Frank

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