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Jugendrat Stuttgart diskutiert die Sicherheitslage der Stadt

Jugendliche fahren oft mit der Bahn, sind nachts an den unterschiedlichsten Orten unterwegs und haben daher ein gutes Gefühl für die Sicherheit in der Stadt. Die Nachwuchspolitiker aus dem Jugendrat haben nun in einem „Jugendhearing“ mit Experten aus der Kriminalprävention über ihr Sicherheitsgefühl gesprochen. Die Ergebnisse sollen in die Stuttgarter Politik einfließen. 

VON DAVID RAU, MARLIES GOES UND JOHANNES FRANK

„Wir sind die drittsicherste Großstadt in Deutschland“, sagt Gregor Belgardt. Trotz dieser guten Ausgangslage ist es dem Leiter der Stabsstelle „Kommunale Kriminalprävention“ ein wichtiges Anliegen, mit den Jugendlichen über ihre Wahrnehmung der Sicherheitslage in der Stadt zu sprechen. „Es ist für uns interessant zu erfahren, wie die Stuttgarter Jugendlichen die Lage einschätzen“, sagt Belgardt. Organisiert wurde der „Sicherheits-Gipfel“ vom Jugendrat Stuttgart gemeinsam mit dem Förderverein Sicheres und Sauberes Stuttgart. „Wir wollen das Thema Sicherheit mit dieser Veranstaltung hörbar machen“, sagt Colyn Heinze von der Stadt Stuttgart.

Bürgermeister Wölfle: “Gibt kein Viertel, in das man nicht gehen kann“

Sozialbürgermeister Werner Wölfe begrüßt es, dass sich die Jugendlichen über die Thematik Sicherheit mit Experten von Polizei, Extremismus-Präventention oder Drogenberatung austauschen. “Ich bin mir sicher, dass wir mit den Ergebnissen die Stadt etwas sicherer machen können“, sagt Wölfle vor den Jugendräten. „Viele Jugendliche in anderen Ländern wären froh, wenn sie sich so frei bewegen könnten.“ Es gäbe kein Viertel in der Stadt, in dem man sich nicht sicher fühlen könne.

Vier Arbeitsgruppen erarbeiten Ergebnisse

In einer Abstimmung entschieden sich die Jugendräte, die Themen Sicherheit im Nachtleben, Sicherheit im öffentlichen Raum, Drogenpräventation und Extremismus in den Vordergrund des „Jugendhearing“ zu stellen. In vier Arbeitsgruppen erarbeiteten die Jugendräte Ergebnisse, die nun von der Stadtverwaltung weiter bearbeitet werden. Die Jugendrätin Julia Heisele zog ein positives Fazit zur Veranstaltung. Es habe sich gezeigt, „dass wir Jugendliche noch mal eine andere Sicht auf die Sicherheit in der Stadt haben.“ Diese Erkenntnisse sollen nun in die Stuttgarter Politik einfließen.

 

Fotos: STUGGI.TV

Reporter vor Ort David Rau

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