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Stuttgart schlägt den BVB mit 2:1 – VfB bleibt eine Heimmacht

So hat man Hannes Wolf nach dem Schlusspfiff selten gesehen: Der VfB-Trainer stürmte zu seinen Spielern auf den Rasen und feierte den 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund. Ein besonderer Sieg für Wolf nicht nur wegen seiner BVB-Vergangenheit, sondern auch, da der VfB mit dem Sieg gegen Dortmund nun endgültig in der ersten Liga angekommen zu sein scheint.

Vom VfB berichtet David Rau

Durch einen Abwehrfehler in der Dortmunder Hintermannschaft konnte Chadrac Akolo bereits früh in der fünften Minute das 1:0 für den VfB erzielen. Dortmund wurde danach stärker, kam immer wieder zu guten Torchancen, die nicht zuletzt VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler glänzend parieren konnte. Kurz vor der Halbzeit scheiterte BVB-Spieler André Schürrle vom Elfmeterpunkt an Zieler, doch Maximilian Philipp reagierte schnell und schob den Abpraller zum 1:1-Ausgleich ein. Der VfB kam stark aus der Halbzeitpause zurück und stellte durch ein schönes Solo von Josip Brekalo in der 51. Minute die 2:1-Führung wieder her. Anschließend verpasste es der VfB mehrfach den Sieg klar zu machen, doch auch Dortmund konnte keine zwingenden Nadelstiche mehr setzen. Am Ende gewinnen die Schwaben verdient gegen unsichere Dortmunder und bleiben damit weiterhin im Kalenderjahr 2017 im eigenen Stadion ungeschlagen. In der Tabelle der Bundesliga springt der VfB kaum merklich vorerst auf den elften Tabellenrang, kann aber am Wochenende von Hertha BSC überholt werden. Wichtig für das Team von Trainer Hannes Wolf ist jedoch, dass der Vorsprung vor den Abstiegsplätzen mit dem 2:1-Erfolg weiter ausgebaut werden konnte.

AUFSTELLUNG DES VfB STUTTGART

Zieler – Baumgartl, Pavard, Badstuber – Beck, Ascacibar, Gentner, Insua – Akolo (Brekalo ab 46. Min.), Özcan (Aogo ab 84. Min.) – Ginczek (Asano ab 45. Min.)

TORE

1:0 – Chadrac Akolo (5. Min.)

1:1 – Maximilian Philipp (45. Min.)

2:1 – Josip Brekalo (51. Min.)

ZUSCHAUER

ca. 58.932 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena (ausverkauft)

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Christian Gentner, VfB-Kapitän: „Nach meiner Gesichtsverletzung waren es viele kleine Schritte für mich. Der Sieg gegen Dortmund macht mein Comeback umso schöner. Es war stark, wie wir trotz des Ausgleichs kurz vor der Halbzeit zurück gekommen sind. Wir entwickeln uns dahin, dass wir die Liga halten können.“

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Hannes Wolf, Cheftrainer des VfB Stuttgart: „Die Jungs haben das heute fantastisch gemacht. Dortmund hatte ganz gute Chancen, da hatten wir zum Teil auch Glück. Nach der Führung durch Brekalo hätten wir das 3:1 machen müssen. Unsere offensiven Aktionen haben wir nicht gut genug zu Ende gespielt.“

Fotografik: STUGGI.TV

Vom VfB berichtet David Rau

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