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Ist die Schindelmeiser-Entlassung die richtige Entscheidung?

Der VfB Stuttgart entlässt am gestrigen Freitag überraschend seinen Sportvorstand Jan Schindelmeiser und verkündet am heutigen Samstag, dass Michael Reschke vom Bayern München sein Nachfolger wird. Ist die Trennung von Schindelmeiser eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt die richtige Entscheidung?

Trennung wegen Badstuber-Verpflichtung?

Bereits vor einigen Wochen hatten die Stuttgarter Nachrichten über Alleingänge in der Personalpolitik von Sportvorstand Jan Schindelmeiser berichtet, die vom Aufsichtsrat der neuen VfB-AG massiv kritisiert wurden. Das Zerwürfnis zwischen der Führung und Schindelmeiser war so groß, dass sich die Vereinsspitze um Präsident Wolfgang Dietrich für die Trennung entschieden hat. Grund sei die Verpflichtung des Innenverteidigers Holger Badstuber gewesen, die ebenfalls am Freitag bekannt gegeben wurde.

Michael Reschke folgt als neuer Sportvorstand

Als Nachfolger für den Job des Sportvorstandes wurde am heutigen Samstagmittag Michael Reschke verkündet, der bisher als Technischer Direktor bei Bayern München gearbeitet hatte. Der 59-Jährige Reschke erhält einen Drei-Jahres-Vertrag. Wolfgang Dietrich, Vorsitzender des Aufsichtsrates, sagte zur Verpflichtung: „Ich bin stolz darauf, dass wir ihn für den VfB Stuttgart gewinnen konnten. Er ist ein absoluter Glücksfall für unseren Verein.“

Für Michael Reschke ist die neue Aufgabe die Chance, erstmals einen Job bei einem Bundesligisten zu übernehmen, bei dem er selbst in der ersten Reihe steht: „Es gibt im Leben Chancen, die man einfach ergreifen und Herausforderungen, denen man sich stellen muss. Und dies trifft jetzt beim VfB Stuttgart exakt zu. Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe und weiß um die riesige Bedeutung des VfB für die Menschen in der Region.“, so Reschke.

Ein Video von: 

Nicole Winkler

Reporterin vor Ort Nicole Winkler

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