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Der Halsband-Trend Choker: Schick oder furchtbar?

Ein Trend aus den 90er-Jahren ist zurück: Der Choker, schmale, eng anliegende Halsbänder. Eine Modeerscheinung so vielfältig wie umstritten. Wir haben die Stuttgarter gefragt, was sie zum Trend sagen und nachgeforscht, wo das Modehalsband eigentlich herkommt. 

Es gibt sie aus den unterschiedlichsten Materialien, Leder, Metall, Samt oder Plastik und in diversen Stilen: Manche sind schlicht gehalten, andere aufwendiger und mit Accessoires gestaltet. Gemeinsam haben alle, dass sie eng am Hals liegen. Man sieht den Choker jetzt wieder öfter auf der Straße. Der Name leitet sich vom englischen „to choke sb“ – „jemanden erwürgen“ ab. Klingt fast ein bisschen verrucht.

Wo hat der Trend seinen Ursprung?

Die wechselvolle Geschichte des Chokers reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Einen Höhepunkt erlebte er in Form von Kropfbändern in Bayern und Österreich während des 18. Jahrhunderts. Damals versuchten die Frauen, ihre durch Jodmangel entstandenen Kröpfe zu verdecken. So ist ein Halsband auch bei der ein oder anderen Tracht das passende Accessoire. Da zeigt sich auch wieder, wie vielseitig diese Mode ist, denn auch in der BDSM-Szene gibt es Choker. Das letzte mal „in“ war der Trend in den Neunzigern – jetzt ist er zurück.

Ein Video von:

Steffen Kienzle, Jule Eccard, Lisa-Marie Grimmer und Nathalie Haggenmüller

 

Fotos: STUGGI.TV/grimmer

Reporter vor Ort Steffen Kienzle

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