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Der VfB springt nach 3:3-Remis gegen Dresden an die Tabellenspitze

Ein ganz wichtiger Punkt, mehr für den Kopf als für die Situation im Aufstiegsrennen: Der VfB holt einen 0:3-Rückstand auf und erobert damit die Tabellenführung in der zweiten Liga zurück. Eiskalte Dresdener führten die Stuttgarter in der ersten Halbzeit vor, doch der VfB zeigte Moral und kam zurück. Am Ende geht das Remis für beide Mannschaften in Ordnung.

VOM VfB BERICHTET DAVID RAU

SO LIEF DAS SPIEL

Dresden begann eiskalt und schockte die Stuttgart in der 4. Minute: Völlig frei im Strafraum konnte Stefan Kutschke zum 1:0 für die Gäste einschieben. Der VfB versuchte direkt zu antworten. Die beste Chance hatte Green in der 17. Minute, als er aus der Distanz den Pfosten traf und Gentner den Abpraller aus fünf Metern über das Tor schoss. Doch plötzlich schlug Dynamo wieder zu. Wieder traf Kutschke, diesmal nach einer Heise-Flanke von links in der 22. Minute. Zwei Minuten später dann der dritte Angriff der Dresdener. Torhüter Mitch Langerak rutschte in Kutschke. Schiedsrichter Perl entschied sich auf Strafstoß und Kutschke erzielte das 3:0. Drei Minuten später klingelte es wieder im Tor. Diesmal aber konnte Terodde für den VfB einnetzen (29.). Anschließend standen die Gäste tief und machten es den Stuttgartern schwer eine Lücke zu finden.
Nach der Halbzeit lief der VfB Dynamo geduldig an und wurde nach mehreren Aluminiumtreffern (58. und 69.) durch den 2:3-Anschlusstreffer von Emiliano Insua in der 75. Minute belohnt. Dresden machte es anschließend clever, ließ den Stuttgartern kaum Chancen zu. Erst in der letzten Minute der Nachspielzeit holte Ex-VfB-Spieler Heise Mané von den Beinen und Stuttgart bekam den späten Elfmeter. Simon Terodde blieb cool und erzielte vor der Cannstatter Kurve den 3:3-Ausgleich.

SO HAT DER VfB GESPIELT

Langerak – Pavard, Baumgartl, Kaminski – Insua – Grgic, Ofori (Özcan ab 83. Min.) – Mané, Gentner (Ginczek ab 72. Min.), Green (Brekalo ab der 67. Min.) – Terodde

TORE

0:1 – Stefan Kutschke (4. Min.)

0:2 – Stefan Kutschke (22. Min.)

0:3 – Stefan Kutschke (26. Min., Foulelfmeter)

1:3 – Simon Terodde (29. Min.)

2:3 – Emiliano Insua (75. Min.)

3:3 – Simon Terodde (94. Min., Foulelfmeter)

ZUSCHAUER

ca. 58.000 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena

STIMMEN ZUM SPIEL

VfB Cheftrainer Hannes Wolf. Foto: Goes/STUGGI.TV

Hannes Wolf, Cheftrainer VfB Stuttgart: „Ich kann mich nicht so richtig über den Punkt freuen. Dresden hat viel zu leichte Tore geschossen. Die jungen Spieler haben in der Defensive nicht genug gegen den Ball gesprintet. Wenn du nicht hundert Prozent läufst, dann ist das total ärgerlich. Das kann auch nicht passieren. Die Jungs haben sonst so viel Gutes gemacht. Wir müssen jetzt einfordern, dass sie auch defensiv den nächsten Step gehen. Aber eigentlich war es für den neutralen Zuschauer ein geiles Spiel. Unsere Fans haben uns massiv unterstützt. Wir sind froh, dass wir mit dem 3:3 ihnen wenigstens den Punkt schenken konnten.“

VfB-Spieler Simon Terodde (Foto: STUGGI.TV/Goes)

Simon Terodde, zweifacher Torschütze: „Der Einlauf ins Stadion war weltklasse. Da bekomme ich Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ich fühle mich sicher am Elfmeterpunkt. Schade, dass ich das 3:3 erst in der 94. Minute erzielt habe. Sonst hätten wir noch auf den Sieg gespielt. Wir haben auch in der ersten Halbzeit nicht schlecht gespielt, auch wenn sich das komisch anhört. Für uns ist das Remis aber zu wenig.“

VfB-Spieler Emiliano Insua (Foto: STUGGI.TV/Goes)

Emiliano Insua, Torschütze zum 2:3: „Es war ein sehr schweres Spiel. Aber dieser Punkt kann noch sehr wichtig für uns werden.“

VfB-Spieler Timo Baumgartl (Foto: STUGGI.TV/Goes)

Timo Baumgartl, Abwehrchef: „In der ersten Halbzeit wollten wir zu viel und haben uns zwei Konter eingefangen. Aber am Ende fühlt es sich eher wie ein Sieg an.“

SO SAHEN DIE FANS DAS SPIEL AUF TWITTER

Vom VfB berichtet David Rau

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